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Inhalt
Jutta
Halstenberg
Facharbeit Erdkunde -
Themen? „alle Welt“
Der Abiturjahrgang 2001 war der glückliche, der im
Zeitraum 25.02. - 07.04.2000 die Facharbeit im Leistungskurs Erdkunde
anfertigen durfte. „Meine erste Facharbeit“! Im Hinblick auf die in
grenzenloser Fülle vorhandenen geographischen Sachverhalte konnte ich die
Themen auswählen, da mir als Kursleiterin sozusagen die Welt zu Füßen lag.
Das zugrunde liegende Semester Städte und Städtesysteme grenzte die
Thematik jedoch auf stadtgeographische Probleme ein. Mein absolutes
Lieblingsthema war „Community Gardens – Stadtteilrevitalisierung in New
York“. Aber auch interessant waren, um nur einige zu erwähnen,
„Suburbane Entwicklungen australischer Metropolen am Beispiel von Sydney und
Melbourne“, „Siedlungsformen in Israel“ und „Beijing – kritische
Betrachtung der Bevölkerungsentwicklung unter dem Einfluss kultureller
Strömungen“. Der Schüler konnte aufgrund seiner Reisen nach Peking aus
eigener Anschauung berichten und Bewertungen vornehmen. Nicht zu vergessen
ist die Facharbeit mit dem Thema „Auswirkungen des Tourismus auf die
Siedlungsformen Mallorcas“. Auch hier konnten eigene Wahrnehmungen aus
diversen Aufenthalten eingebracht werden!

Meine zweite Facharbeit erfreute den
Leistungskurs Erdkunde, Abiturjahrgang 2005, im Zeitraum 10.02. - 23.03.2004
mit „Hannover“. Auch hier eine endlose Zahl möglicher
Facharbeitsthemen. Folgende wurden von den Schülern nicht gewählt: „Markt
am Mühlenberg – Planung und moderne Entwicklung“, „Die Fischtreppe in der
Leinenrasch – ein EXPO-Projekt“, „Verkehrsberuhigung – Sackgassen der
Siedlung Seelhorst in Mittelfeld“, „Der Schiffgraben“, „Das Wetter in
Hannover“.

Gewählt wurden Themen, die eine Auseinandersetzung mit
der urbanen Bedeutung von Geschäftsstraßen und der wirtschaftlichen
Inwertsetzung ausgewählter Stadtteile und so genannter „Kleiner Viertel“
ermöglichten. Die Durchführung eigener Kartierungen, Auswertung von
Verkehrszählungen, Interviews mit Geschäftsleuten über Aufbau und
Entwicklung ihrer Unternehmen, Befragungen von Stadtteilbewohnern zur
Qualität ihres Wohnumfelds, einschließlich Dokumentation und Bewertung, sind
Beispiele für einen intensiven und engagierten Arbeitseinsatz.
Ich habe die Facharbeiten mit großem Interesse gelesen,
insbesondere die häufig in einem Schlusswort gegebenen sehr persönlichen
Einschätzungen. Viele Schülerinnen und Schüler stellen dar, dass die
vertiefende Bearbeitung einer zunächst unbekannten Thematik eine
interessante Erfahrung war und auch Spaß gemacht hat. Um einen Einblick zu
gewähren sollen die Themen der Facharbeiten 2004 aufgelistet werden.

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Hannovers
Südstadt – ein Strukturwandel?
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Eine
Stadt lebt in ihren Gärten – Der Königliche Garten zu Herrenhausen.
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Der
Tiergarten in Hannover – ein Wirtschaftsunternehmen und seine Bedeutung
für den Stadtteil Kirchrode.
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Die
Nutzung des Fabrikgeländes der Firma Faust in Linden im Wandel der Zeit –
eine Analyse.
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Hannovers
Synagogen im Wandel der Zeiten.
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Kröpcke –
Funktionswandel im Zeichen der Zeit.
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Urbane
Entwicklungen des Wirtschaftsstandortes
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Hannover
– Citypassagen und Osterstraße.
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Die
Postmoderne in der Physiognomie Hannovers, außergewöhnliche Gebäude und
ihre funktionale Bedeutung.
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Graffiti
in Hannover – eine Analyse des Problems.
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Das
Zooviertel – Die Villen und ihre Bedeutung für das Image.
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Das
Leine-Einkaufs-Center, wirtschaftliche Bedeutung und zentrale Funktion für
Hannover und Laatzen.
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Ahlem –
ausgewählte Aspekte einer Stadtteilentwicklung.
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Zerstörung und Wiederaufbau nach 1945, Stadtplanung in Hannover
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Der
Aegidientorplatz – vom Tor zum Aegidienwald.
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„Ausgerechnet Hannover“ – EXPO 2000, viel Mühsal für ein bißchen Glanz,
und was bleibt? Eine Untersuchung zur Nachhaltigkeit an ausgewählten
Projekten am Kronsberg.
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Das
Gelände der EXPO 2000 – eine kritische Untersuchung zum Anspruch einer
nachhaltigen Nutzung.
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Ausbau
der Infrastruktur zur EXPO 2000 – eine Untersuchung zur Nachhaltigkeit .
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Intalliance – Die Zukunft des Nahverkehrs in Hannover.
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Die ÜSTRA
in Hannover – ein Verkehrssystem in der Entwicklung.
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Religiöse
Minderheiten in Hannover – Buddhismus.
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Hannovers
Altstadt und Calenberger Neustadt – Rückblick und heutige
stadtgeographische Entwicklung.
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Kleines
Viertel Tiergartenstraße/Großer Hillen / Brabeckstraße – Einkaufen an der
Ecke.
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Der
Stadtteil Anderten – eine siedlungsgeographische Analyse.
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Der
Lindener Berg
– eine siedlungsgeographische
Funktionsanalyse von Hannovers dritthöchstem Hausberg.
[Fotografien von der Anlage des Maschsees:
Historisches Museum Hannover]
Dörte Kolbe
Noch ein Jubiläum – 50
Jahre UNESCO – Arbeit an der Bismarckschule.
Von der Modellschule zur
unesco-projekt-schule
ie Bismarckschule war 1956 eine der ersten UNESCO
Modellschulen und die erste in Niedersachsen. Diese Tatsache wird bei
Regional- und Jahrestagungen beinahe ehrfurchtsvoll zur Kenntnis genommen,
ist aber allein noch kein Qualitätsmerkmal, sondern eher eine ständige
Herausforderung. Der folgende Beitrag will versuchen, die Entwicklung und
einige Schwerpunkte in der UNESCO-Arbeit aufzuzeigen. Internationale
Zusammenarbeit im Bereich der Erziehung, Wissenschaft und Kultur war das
ursprüngliche Ziel der UNESCO, und – nomen est omen – die Modellschulen
sollten mit ihren Unterrichtsmodellen einen Beitrag zur Völkerverständigung
leisten, indem sie Themen in ihre Curricula aufnahmen wie Ausländer in
unserer Stadt, Indien, Der Islam, Lateinamerika zwischen gestern und morgen,
die dann einen gewissen Vorbildcharakter für andere Schulen bekommen
sollten. Bereits in den 1960er Jahren gab es neben den Unterrichtseinheiten
die ersten Hilfsaktionen für unterentwickelte Länder, meist in Form
von Spendenaufrufen. Im Vordergrund standen jedoch die Partnerschaften mit
Schulen im Ausland wie z.B. den USA, der Türkei, Frankreich, Finnland und
Polen. In ein- bis zweijährigem Wechsel fanden Besuche und Gegenbesuche
statt, wobei die Schüler und Schülerinnen in den Gastfamilien wohnten, am
Unterricht der jeweiligen Partner teilnahmen und natürlich in einem
Ausflugsprogramm Eindrücke vom Land gewinnen konnten. Eine weitere
Gelegenheit für Bismarckschüler mit Schülern aus aller Welt
zusammenzutreffen, ist seit vielen Jahren die MUN-AG. In mehreren Städten
wie Berlin, Den Haag, Dublin oder Athen werden Modell-UN-Versammlungen als
Rollenspiel abgehalten, und jede teilnehmende Schule vertritt ein ihr
zugeteiltes Land. An anderer Stelle wird auf diese Veranstaltungen genauer
eingegangen.

Seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts verlagerte
sich der Schwerpunkt der UNESCO-Arbeit an der Bismarckschule eindeutig hin
zu den Eine-Welt-Projekten, und es wurden Patenschaften in der so
genannten 3. Welt ins Leben gerufen. Immer waren und sind es dabei die
Kinder, für die sich unsere Schule besonders engagiert: die Fundation
Gabriel in La Paz, Bolivien, ein Westfälisches Kinderdorf in Peru, ein Heim
in Addis Abeba, Äthiopien und seit einem Jahr die MSAFIRI-Primary-School in
Tansania, deren Aufbau wir unterstützen. Für einen Jungen und ein Mädchen
haben wir für sechs Jahre die Patenschaft übernommen, indem wir ihr
Schulgeld bezahlen. Vielleicht kann eine Gruppe Schülerinnen und Schüler der
unesco-ag im nächsten Jahr der Schule in Tansania einen Besuch
abstatten. Das wäre das erste Mal, dass sich ein wirklich persönlicher
Kontakt zu einem Patenschaftsprojekt entwickeln könnte, nachdem es bisher
nur Briefe, Fotos und e-Mails gegeben hat.
Ermöglicht werden alle finanziellen Hilfen durch
Aktionen wie Sponsorenläufe, Spenden, eine Tombola oder Einnahmen bei
Schulfesten. Spontane Spenden-Aktionen haben z.B. während des Bosnienkrieges
und der Flutkatastrophe an der Elbe 2002 stattgefunden.
Die Bismarckschule nimmt regelmäßig mit großem Erfolg
den Internationalen Projekttagen der unesco-projekt-schulen teil, die 1996
ins Leben gerufen wurden, als sich der Reaktorunfall in Tschernobyl zum
zehnten Mal jährte. Damals war die zukünftige Energieversorgung das Thema.
Es folgten Themen wie Menschenrechte, Begegnung der Kulturen und
Lebenselixier Wasser.
Schüler und Schülerinnen, die sich engagieren wollen,
bekommen durch die UNESCO- Arbeit auch die Möglichkeit, an Workshops
teilzunehmen, bei denen sie mit Schülern aus anderen Ländern an einem Thema
arbeiten können. Das Baltic Sea Project soll hier stellvertretend für
alle genannt werden: Gruppen aus den Anrainerstaaten der Ostsee treffen sich
regelmäßig, um sich wissenschaftlich aber auch künstlerisch mit der
Geschichte und den Problemen der Ostsee auseinander zu setzen.
Ein neuer Themenbereich entstand nach den Ereignissen
vom 11. September 2001: die niedersächsischen unesco-projekt-schulen
initiierten einen so genannten europäisch-arabischen Dialog, da sie dem
drohenden Religionskonflikt zwischen Islam und Christentum durch Gespräche
und Begegnungen entgegen treten wollten. Seitdem fanden in Bonn, Lüneburg,
Hannover und Göttingen Tagungen mit Lehrern und/oder Schülern statt, die
einen Workshop in Tripoli, Libanon, im November 2005 vorbereiteten. Das
Ergebnis ist ein Internetmagazin mit Informationen über die teilnehmenden
Länder – Deutschland, Libanon, Palästina und Jordanien auf Englisch und
Arabisch.

Ein Thema, das die UNESCO-Arbeit in den nächsten Jahren
erheblich beeinflussen wird, ist die von der UNO ausgerufene Dekade der
Nachhaltigkeit, in der es um den Umgang mit Rohstoffen, erneuerbare
Energien und die Versorgung aller Menschen mit gesunden Nahrungsmitteln und
sauberem Trinkwasser gehen wird.
Die Herausforderungen, denen sich eine Schule – und im
besonderen Maße eine unesco-projekt-schule – stellen muss, sind vielfältig.
Ohne das Engagement der gesamten Schulöffentlichkeit – Lehrer, Eltern und
Schüler – ist UNESCO-Arbeit nicht möglich, da sie Zeit, Organisationstalent
und auch Geld kostet. Der Erfolg ist jedoch nicht mit Geld zu bezahlen: wir
machen viele Menschen in fremden Ländern glücklich und geben ihnen eine
Zukunftschance, und wir erziehen junge Menschen an der Bismarckschule zu
toleranten und vorurteilsfreien Menschen, die sich für andere Menschen, ein
friedliches Miteinander in der einen Welt und die Umwelt einsetzen.
Dörte Kolbe, UNESCO-Koordinatorin
[Fotografien: Paul Hentschel]
Bernd Zwick
Die MUN (Model United
Nations)-AG
The object of the MUN is to seek,
through discussions, negotiations, and debate, solutions to the various
problems of the world, dealing with economic, social, environmental and
cultural issues. The young delegates, in seeking solutions to these
problems, can learn to break away from national interests and to develop
true international cooperation. It gives-them the opportunity to experience
the work of the United Nations and to get to know the world of diplomacy.
Dieses Zitat aus der Einladung zu einem MUN-Treffen in
Oldenburg fasst sehr gut das Ziel der MUN-Arbeit zusammen. Nach dem Zweiten
Weltkrieg wurden in San Franzisco die Vereinten Nationen (UN) mit Sitz in
New York gegründet. Mittlerweile sind fast alle Länder der Erde Mitglied
dieser Organisation, deren Aufgabe es u.a. ist, bewaffnete Konflikte, wo
immer sie auftauchen mögen, einzudämmen, für die weltweite Durchsetzung der
Menschenrechte zu sorgen und Maßnahmen zum Umweltschutz vorzuschlagen bzw.
zu unterstützen. Genau diese Arbeit wird von den Schülern in Erstmalig im
Jahre 1988 ist eine Delegation der Bismarckschule nach Den Haag gereist um
an der dortigen MUN-conference teilzunehmen. Unser ehemaliger Kollege
Herr Waßmann hatte den Tipp von einer Kollegin aus Wentorf bei Hamburg
erhalten. Seinerzeit kamen ca. 1500 Schüler aus 65 Nationen im
Congresgebouw von Den Haag zusammen. In der Zwischenzeit ist die Zahl
der teilnehmenden Schüler von Schulen aus aller Welt auf ca. 4500 gestiegen
und der Veranstaltungsort an seine Grenzen gestoßen. Aus dem Raum Hannover
sind außer der Bismarckschule auch das Gymnasium Isernhagen, die
Käthe-Kollwitz-Schule und das Kurt Schwitters Gymnasium jedes Jahr mit je
einer Delegation bei den THIMUN (The Hague Model United Nations) vertreten.
Seit 1993 nehmen wir jeweils im November jeden Jahres an der MUN in Berlin (BERMUN)
teil. Auch diese Veranstaltung ist stetig gewachsen, von ursprünglich ca.
120 Teilnehmern auf ca. 600 in 2005. Für die Bismarckschüler gilt BERMUN als
Vorbereitung auf in der letzten Januarwoche stattfindenden THIMUN.
MUN-Veranstaltungen werden mittlerweile von vielen
Schulen weltweit angeboten. Wir erhalten regelmäßig Einladungen aus Kairo,
Sankt Petersburg, Neu Delhi, Paris, Dublin etc. Zusätzlich zur Teilnahme an
THIMUN und BERMUN waren wir in den letzten Jahren, aufgrund des dringenden
Wunsches unserer MUN-AG-Teilnehmer, auch an MUN-Konferenzen in Haarlem (bei
Amsterdam, 1999, 2000), in der deutschen Schule Athen (Herbst 2001) und in
der St. Andrews Schule von Dublin (Osten 2003) mit Delegationen vertreten.
Die zu vertretenden Länder werden den Schulen 3 Monate
vor der Konferenz zugelost. Es ist schon spannend, sich in die Rolle eines
Delegierten eines Landes wie Papua Neu Guinea, Belize, Griechenland oder
Ekuador zu versetzen und als solcher die Sicht des Landes zu den jeweiligen
Themen zu vertreten. Hierzu bedarf es einiger Vorarbeiten (research work)
für das Erstellen von Resolutionsentwürfen (draft resolutions), die
die Grundlage für die Debatten bei den MUN-Konferenzen sind. Es geht darum,
mit den Delegierten anderer Länder in den jeweiligen Komitees einen Konsens
zu finden. Die Debatten in den Kommissionen und Komitees werden von
Schülern, die sich um die jeweiligen Posten bewerben müssen, geleitet.
Seit einigen Jahren werden parallel zu der
MUN-Vollversammlung auch Sitzungen des Internationalen Gerichtshofs (ICJ)
abgehalten. Nur besonders engagierten und motivierten Schüler gelingt die
Aufnahme in dieses exklusive Gremium. In den letzten Jahren war die
Bismarckschule sowohl in Berlin als auch in Den Haag mit Anwälten als auch
Richtern im ICJ vertreten.
Die Konferenzsprache ist grundsätzlich Englisch, was
für die Nicht-Muttersprachler eine zusätzliche Herausforderung darstellt,
zumal ein großer Teil der Delegierten aus englischsprachigen Ländern kommt.
Besonders beim Lobbying, das den eigentlichen Debatten vorausgeht, bietet
sich den Schülern die Möglichkeit, in direkten Kontakt mit Schülern anderer
Länder in Nationalitäten zu kommen und sich mit ihnen nicht nur über die
Themen der Vereinten Nationen auszutauschen. Es ist noch zu erwähnen, dass
alle Delegierten und ihre Betreuer während der Konferenz dem sogenannten
Dress Code unterliegen, das heißt sie müssen in angemessener Kleidung
(Anzug, Krawatte, Kleid) auftreten, was dem Ganzen einen eindrucksvollen
äußeren Rahmen gibt.
Wichtiger als gute oder sehr gute Englischkenntnisse
für die Teilnahme an der AG und den Konferenzen ist das grundlegende
Interesse, sich mit internationalen Problemen und Konflikten
auseinanderzusetzen und nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen, was in gutem
Einklang mit den Erziehungszielen der Bismarckschule als UNESCO-Projekt
Schule steht. Die Teilnahme an der AG wird für Schüler ab Klasse 10
empfohlen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass, wer erst einmal „Blut geleckt“
hat, bis zum Ende seiner Schulzeit dabeibleibt und sich auch um den
Nachwuchs kümmert. Die Erfahrungen werden von Schülergeneration zu
Schülergeneration weitergegeben.
Die Aktivitäten der MUN-AG werden dankenswerterweise
jedes Jahr von dem Verein der Eltern und Förderer der Bismarckschule (VEF)
finanziell unterstützt und auch die Stadt Hannover leistet einen kleinen
Beitrag, so dass die Kosten für die Schüler etwas gesenkt werden können.

THIMUN 2006
Jutta Halstenberg
BSP — The Baltic Sea
Project
Die Bismarckschule ist auch eine BSP – Schule.
Ziele des Baltic Sea Projects sind environmental
awareness, international cooperation, solutions, sustainable Development.
Wesentliche Programme sind Water quality, Air quality, Rivers, Bird Ecology,
BSP- Coast Watch, Phenological Studies, Environmental history. Hierzu
finden Sommercamps statt, an denen Schülerinnen und Schüler der BSP-Schulen
aus allen Ostseeanrainerstaaten teilnehmen. In Workshops können sich die
Jugendlichen in wissenschaftlicher, kultureller und künstlerischer Weise mit
dem Ökosystem Ostsee auseinandersetzen, größtenteils in englischer Sprache.
Von dem BSP Sommercamp 1998 in Timmendorfer Strand an der Ostsee wurde die
Idee des Korkensammelns in unsere Schule getragen. Seither wurden schon
mehrere Korken-Sammelaktionen an der Bismarckschule durchgeführt. Das Motto
des Sommercamps im August 2002 in Rostock, Warnemünde, Markgrafenheide
lautete: Ein Raum zum Leben – ein Lebensraum. Auch hier war die
Bismarckschule mit einigen Schülerinnen und Schülern vertreten. Im Juni 2003
hat die unesco-ag der Bismarckschule an der Abschlussveranstaltung
Yesterday-Today-Tomorrow, zum Thema Environmental history, der
deutschen General-Koordination des Ostseeprojektes teilgenommen. Über 300
Jugendliche trafen sich auf dem Koppelsberg bei Plön, um in den Workshops
gemeinsam zu arbeiten, aber auch Freizeit miteinander zu verbringen. Ein
besonderes Highlight war sicherlich die Performance des Workshops Sounds,
Rhythms & Performance. Das nächste Sommercamp ist in Planung.
Gerhard Voigt
Wer ist der UNESCO-Club für
die UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule Hannover?
Eine Vorstellung
Der UNESCO-Club für die UNESCO-Schule am Maschsee,
Bismarckschule Hannover, e.V., wurde vor bald drei Jahrzehnten von
Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern und Vertretern der
Elternschaft gegründet um die Arbeit der Bismarckschule Hannover als
UNESCO-Projekt-Schule zu unterstützen und ihr breitere
Öffentlichkeitswirksamkeit zu verschaffen.
Damals bezeichneten sich die Schulen, die seit der
frühen Nachkriegszeit erste Chancen internationaler Kontakte erproben
wollten und sich an den interkulturellen Zielen der UNESCO orientierten, als
UNESCO-Modellschulen. Die Bismarckschule Hannover gehörte zu den ersten
Schulen in Deutschland, die- sich in den fünfziger Jahren
diesem internationalen Verbund anschlossen.
Wir sehen darin eine frühe Form der Profilbildung und
der Entwicklung eines Schulprogramms, wie es heute als Forderung an die
Schulen gestellt und als aktuelles schulpolitisches Konzept vertreten wird.
Der Modellcharakter dieser Schulen war erfolgreich.
Viele Schulen sind in der Zwischenzeit internationale Schulpartnerschaften
eingegangen, konzentrieren sich auf Patenschaften mit Schulen und Projekten
in der »Dritten Welt« und pflegen regelmäßigen Schüleraustausch.
Die UNESCO-Projekt-Schulen konzentrieren sich seither
wieder auf besondere Projekte, die über den Schulalltag hinausgehen:
Projekttage zur Friedenserziehung, Internationale Ökologische Verantwortung,
Internationale Projekte zu Lage der Kinder und Jugendlichen... Darüber wird
an andere Stelle dieser Publikation von der UNESCO-AG der Bismarckschule
Hannover ausführlicher berichtet. Wiederum sollen diese Projekte in der
Öffentlichkeit Wirkung zeigen und das Bewusstsein für die Probleme einer
interkulturellen Gesellschaft und die politischen und sozioökonomischen
Veränderungen durch die Globalisierung und Universalisierung fördern helfen.
Der UNESCO-Club für die UNESCO-Schule am Maschsee,
Bismarckschule Hannover, e.V., schafft eine Basis dafür,
-
um unabhängig vom laufenden Schulalltag
Öffentlichkeitsarbeit für die interkulturelle Bildung und für die
Schulpartnerschaften der Bismarckschule Hannover zu leisten,
-
um Vorträge und andere Veranstaltungen in der Schule
und an außerschulischen Lernorten organisieren zu können,
-
um durch Tagungen und Fortbildungsveranstaltungen die
Konzepte des interkulturellen Lernens weiter zu entwickeln,
-
um für Dritte-Welt-Partnerschaften auch die
Möglichkeit einer rechtlich einwandfreien finanziellen Abwicklung von
Fördermaßnahmen zu sichern,
-
um ehemalige Angehörige der Schule und Freunde und
Förderer der internationalen Arbeit der Bismarckschule Hannover in die
UNESCO-Projekt-Schul-Arbeit mit einzubeziehen und um Kontakte zu anderen
UNESCO-Clubs und anderen Institutionen der interkulturellen Bildung zu
pflegen.
Die Schriftenreihe
Seit einigen Jahren wird die Schriftenreihe des
UNESCO-Clubs fair die UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule Hannover, e.
V. herausgegeben, deren Hefte im Buchhandel zu beziehen sind. Im
Mittelpunkt stehen Berichte aus der Arbeit der Bismarckschule Hannover als
UNESCO-Projekt-Schule z.B. über Studienfahrten oder Austauschfahrten. Aber
auch allgemeine Publikationen über Interkulturelle Bildung als Ergebnis von
Tagungen finden sich im Veröffentlichungsprogramm. Gerade ist eine
Kooperationsvereinbarung mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hannover
e.V. getroffen worden, nach der Buchpublikationen über das Deutsch-Polnische
Verhältnis als Sonderhefte in die Schriftenreihe des UNESCO-Clubs
aufgenommen werden. Mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft verbindet die
Bismarckschule Hannover eine jahrzehntelange gemeinsame Arbeit und
Kooperation, die über die lange existierende Schulpartnerschaft der
Bismarckschule Hannover mit einer Oberschule in Poznań/Posen weit
hinausgeht.
Ebenfalls wird eine Kooperation mit der Deutsch-Türkischen Vereinigung zum
sozial- und geisteswissenschaftlichen Austausch (DTA), Hannover, die von
Angehörigen des Soziologischen Instituts der Universität Hannover
ausgeht, entwickelt, die die Schulpartnerschaft der Bismarckschule Hannover
mit der Istanbul Lisesi (Deutsche Abteilung, Türkische Web-Site) inhaltlich
einbindet und organisatorisch unterstützt (Türkei-Studienfahrt in den
Osterferien 2005). Der Vertrieb der Publikationen des UNESCO-Clubs hat von
Anfang an der Verband der Politiklehrer e.V., Hannover, übernommen, der sich
den interkulturellen Zielen des UNESCO-Clubs für die UNESCO-Schule am
Maschsee, Bismarckschule Hannover, e.V., verbunden sieht und durch den
gemeinsamen Vertrieb Synergieeffekte realisieren kann.
Mitgliedschaft
Mitglieder des UNESCO-Club für die
UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule Hannover, e.V., sind:
-
Schülerinnen und Schüler der Bismarckschule Hannover
-
ehemalige
Schülerinnen und Schüler der Bismarckschule Hannover
-
Lehrerinnen und Lehrer der Bismarckschule Hannover
-
Mitglieder aus der Elternschaft der Bismarckschule Hannover
-
Freunde und Förderer der UNESCO-Projekt-Schul-Arbeit der Bismarckschule
Hannover.
Aktuelle Arbeit des UNESCO-Clubs
für die UNESCO-Schule am Maschsee
Die Berichte aus der Arbeit
des UNESCO-Club für die UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule Hannover,
e.V., werden ebenso im Rahmen einer Internet-Seite veröffentlicht wie der
Rechenschaftsbericht des Vorstandes und eine Auswahl der Publikationen aus
der Schriftenreihe des UNESCO-Clubs für die UNESCO-Schule am Maschsee,
Bismarckschule Hannover, e.V.
Im Schuljahr 2001/2002 konnte
der UNESCO-Club für die UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule Hannover,
e.V., seine Arbeit auf eine breitere Basis stellen, da die Bismarckschule
Hannover im InfoSCHUL-Projekt des BMfB+F im Schulverbund Hannover einige
Zeit mitarbeitete und hier die Arbeitsergebnisse zum gewählten Projektthema
Länderübergreifende elektronische Partnerschaften auf der Web-Site
des UNESCO-Clubs (http://www.UNESCO-Club-Hannover.de)
vorgestellt und dokumentiert hat. Diese Berichte sind von den beteiligten
Schülerinnen und Schüler erstellt. Sie werden durch Bilder und Graphiken aus
dem Arbeitszusammenhang des InfoSCHUL-Projektes unterstützt. Der Sinn dieses
InfoSCHUL-Projektes war es, die Kompetenz der teilnehmenden Schulen in der
unterrichtlichen Nutzung von Computern zu stärken und durch Tagungen und
Schulungen einen bundesweiten Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. Aus
Kostengründen haben sich die hannoverschen Schulen nur im genannten
Projektabschnitt beteiligen können, doch hat auch die Bismarckschule
Hannover von den Anregungen und der Vermittlung von Software und Hardware
profitieren können. Zur endgültigen Implantierung dieser neuen Technologien
wäre aber eine längere Projektdauer nützlich gewesen.
Folgende Projekte sind im Rahmen der InfoSCHUL 11-2 – Arbeit durchgeführt
worden:
Begegnung mit Polen
Der Erdkunde-Leistungskurs
der Klassenstufe 13 beschäftigte sich 2001/02 mit den
Transformations-Prozessen in Polen und Osteuropa, mit der Geschichte und
Geographie dieses Raumes und insbesondere mit der Kulturregion Galizien im
grenzübergreifenden Kontext von Polen und der Ukraine. Vertieft wurde diese
Arbeit durch eine Studienfahrt nach Kraków im Herbst 2001, die auf den oben
schon erwähnten Internet-Seiten des UNESCO-Clubs dokumentiert worden ist.
Der Ostseeraum
Der Erdkunde-Grundkurs der
Klassenstufe 12 mit dem Thema Stadtgeographie veranstaltet einen »Workshop«
in Lübeck, bei dem im Anschluss an das Baltic Sea Project der
UNESCO-Projekt-Schulen über die Möglichkeiten der geographischen Erfassung
der Ostseeverbindungen in Geschichte und Gegenwart und ihre Umsetzung in
heutige Kommunikationsformen im Rahmen des InfoSCHUL-Konzeptes gearbeitet
wird.
Türkei als Partner Europas
Eine Schülergruppe der Türkei-Arbeitsgemeinschaft der
Bismarckschule Hannover wollte in den Osterferien 2002 eine Studienfahrt in
die Türkei unternehmen, die leider aus Kostengründen storniert werden
musste. Erst nach Ablauf des Info-SCHUL-Projektes 2002 konnte 2005 mit
Kontakten und einer erfolgreichen Türkei-Reise wieder an dieses Projekt
angeknüpft werden. Aufgegriffen wurde dieser Arbeitsschwerpunkt mit einer
erneuten Verbindung mit unserer türkischen Partnerschule, der Istanbul
Lisesi, über eMail-Kontakte während unserer Projektwoche im Sommer 2005.
Zur Geschichte und Gegenwart des
UNESCO-Clubs
Die Anregung zur Gründung von UNESCO-Clubs kam von der
UNESCO in Paris selbst und wurde von der Deutschen UNESCO-Kommission (DUC)
propagiert. Sehr früh fühlte sich die Bismarckschule Hannover als
UNESCO-Modell-Schule von dieser Initiative angesprochen und gründete unter
tatkräftiger Initiative des damaligen UNESCO-Betreuers Herrn Dr. Kalthoff
den UNESCO-Club für die UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule Hannover,
e.V. als rechtsfähigen eingetragenen Verein mit gemeinnützigem Status.
Erst im Laufe der Zeit wurde uns unsere Sonderstellung
bewusst, dass wir der einzige UNESCO-Club in Deutschland waren, der
personell und institutionell mit einer Schule verknüpft war. Das hatte und
hat Vor- wie Nachteile. Auf der einen Seite ist das Reservoir der
inhaltlichen Aktivitäten an einer UNESCO-Projekt-Schule erheblich größer und
teilweise auch öffentlichkeitswirksamer als in einem frei schwebenden
ideellen Verein. Unsere Bilanz der Aktivitäten ist daher zeitweise auch
beeindruckend gewesen (könnte aber aktuell wieder erheblich verstärkt
werden). Auf der an—deren Seite musste die Satzung des Vereins die beratende
Vorstandsmitgliedschaft der Schulorgane der Schuhleitung, Eltern- und
Schülerschaft hinnehmen, um in der Schule selbst als schulische Organisation
wirken zu können und - die Ressourcen der Schule in Anspruch zu nehmen. Es
kam und kommt jetzt darauf an, in welchem Maße die Schulorgane sich
mit den Zielen und Möglichkeiten der UNESCO-Arbeit identifizieren, ob diese
enge Verzahnung als Transmissionsriemen zwischen Schule und Öffentlichkeit
wirkt oder eher als Hemmnis und retardierende Aktivitätsbremse. Dafür ist
immer wieder aufs Neue Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit zu leisten.
Positiv in diesem Sinne war es, dass vor wenigen Jahren
die Deutsche UNESCO-Kommission auch die UNESCO-Clubs neue aufgestellt hat
und in verstärkte gegenseitige Aufmerksamkeit durch Erfahrungsaustausch,
Kommunikation und ein offizielleres Erscheinungsbild bringt. Seither
firmiert der UNESCO-Club für die UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule
Hannover, e.V. parallel auch als UNESCO-Club Hannover und kann als solcher
auch auf seiner Web-Site erreicht werden (http://www.unesco-club-hannover.de).
Inhaltlich bedeutet das aber, dass unser UNESCO-Club nach Prüfung von
Satzung, Programm und Aktivitäten als geeignet erscheint, als UNESCO-Club
auch die Region zu vertreten, was aber auch bedeutet, dass Mitglieder
aufgenommen werden können, die nicht in unmittelbarer Beziehung zur
Bismarckschule Hannover stehen. Damit ist verbunden die offizielle
Genehmigung, die UNESCO-Signets in den eigenen Schriften und
Internet-Auftritten zu verwenden.
Bis hierhin war es ein langer Weg, an dem sich eine
Vielzahl von Personen aktiv und bemüht beteiligt haben. Die besondere
Bedeutung von Dr. Kalthoff, Englisch- und Geschichtslehrer der
Bismarckschule Hannover, bei der Gründung des UNESCO-Clubs wurde schon
hervorgehoben. Später wurden auch Schülerinnen und Schüler in der
Vorstandsarbeit tätig. So bemühte sich einige Jahre die Schülerin – später
ehemalige Schülerin – Şehnaz Çelik als Vorsitzende besonders um den
Arbeitsschwerpunkt Türkei und begleitete eine Reisegruppe auch auf
einer Austausch-und Studienfahrt in die Türkei.
Im Laufe der Zeit ergaben sich dann wechselnde
Arbeitsvorhaben und Schwerpunkte, die meist aus der Schule heraus initiiert
worden sind. So konnte die ehemalige Kollegin Bärbel Tasch für einige
Zeit ein vom UNESCO-Club mit betreutes Kontaktprogramm zu einer Schule in
Oulu/Finnland aufbauen, worüber der UNESCO-Club ein Berichtsheft
vorgelegt hat.
Bis heute hat eine Patenschaft mit dem
Hospital San Gabriel in La Paz / Bolivia Bestand und fruchtbare
helfende Erfolge, über die in regelmäßigen Abständen ausführlich berichtet
wird. Diese Berichte werden auch auf unserer Internet-Seite publiziert.
Nur am Rande beteiligt war der UNESCO-Club bei einigen
größeren privat organisierten Ferienreisen mit Schülerinnen und Schülern der
Bismarckschule Hannover nach
Skandinavien,
Nordafrika, in den
Iran und in den
Nahen Osten, über die Berichte in der Schriftenreihe des UNESCO-Clubs
für die UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule Hannover, e.V., erscheinen
konnten, die neuerdings wieder auf unseren Internet-Seiten nachzulesen sind.
Die gesamte Arbeit ist jedoch geprägt von dem
Nebeneinander von schulinterner UNESCO-AG, um die sich vor allem bis heute
die Kolleginnen Dörte Kolbe und Jutta Halstenberg kümmern und
verdient gemacht haben, mit der eigentlichen Club-Arbeit, in der sich dann
auch vor allem die Kollegen Ulrich Wehking mit der Betonung des
Schwerpunktprogramms der Polen-Kontakte und daneben der Dritte-Welt-Arbeit –
parallel zum leider nicht mehr fortgeführten Dritte-Welt-Laden, der seinen
offiziellen Status auch über den UNESCO-Club erhalten hatte – und Günter
Fuchs engagierten, der bis heute die finanzielle Geschäftsführung inne
hat. Augenblicklich ist der Verfasser dieser Zeilen Vorsitzender des
UNESCO-Clubs, wünscht sich aber aus Altersgründen einen baldigen Nachfolger,
um sich für die nächsten Jahre auf einige inhaltliche Arbeitsschwerpunkte
auch nach seiner Pensionierung konzentrieren zu können, so auf die
Verstärkung der Internet-Präsenz und vor allem die Fortführung der Türkei-
und Orientkontakte.
Lothar Nettelmann
und Ulrich Wehking
Schüleraustausch mit Polen
Es wird immer wieder gefragt, wie es anfing und worin
der Antrieb und die Motivation bestanden. Es ist immer die pädagogische
Neugier, das Kennenlernen-Wollen des Fremden und Fernen,
das dann zum Vertrauten und Nahen wird. Dieses galt und gilt
für alle Aktivitäten, für die Austauschprogramme mit England, Finnland,
Frankreich, den Niederlanden, Polen, der Türkei und den USA.
Bezüglich Polens kam die Konfrontation mit der eigenen
Geschichte und damit der unbewältigten Vergangenheit der Elterngeneration
hinzu. Und diese ist abgeschlossen. Dazu haben wir unseren Beitrag
geleistet. Entsprechendes gilt für andere Schulen in der Region Hannover:
Gymnasien und Realschulen in Barsinghausen, Burgdorf, Letter und Garbsen und
Hannover. Engagiert waren auch Schulen in Bremen, Hamburg und Göttingen.
Unser Austausch war aber der erste, und er wurde kontinuierlich
durchgehalten.
Es ist darüber geschrieben und publiziert worden, z. B.
von Eva Helms-Scholz, Michael Kronig, Lothar Nettelmann, Gerhard Voigt
und Ulrich Wehking.*
Die über den Rand der Schule hinausgehenden Aktivitäten
– Vorträge und Seminare sowie Publikationen – waren die Folge eines
Engagements, das mit Billigung und ausdrücklichem Wunsch des damaligen
Schulleiters Ulrich Bauermeister erfolgte. Es wurde vom
Niedersächsischen Kultusministerium unterstützt: Dr. Werner Remmers,
Dr. Edigna Schrembs und Prof. Rolf Wernstedt. Auch das
Hannoversche Rathaus stand engagiert hinter uns: Herbert Schmalstieg
und Harald Böhlmann. Wesentlich war auch die Unterstützung durch die
Niedersächsische Landeszentrale für Politische Bildung: Dr. Kaden,
Dr. Wolfgang Scheel und Heinz Wunderlich. Auch die GEW
unterstützte uns, z.B. Rolf Bade.
Mit den geographischen, historischen, pädagogischen und
sozialwissenschaftlichen, z.T. auch den Germanistischen Instituten der
Universitäten in Hannover und Oldenburg gab es mehrfach Beispiele der
Zusammenarbeit auf didaktischer und wissenschaftlicher Ebene. Zu nennen sind
auch die der Politischen Bildung bzw. Fortbildung dienenden Häuser in
Braunlage, Celle-Hustedt, Sonnenberg, Vlotho und Lüneburg.
Es erfüllt mit Trauer, dass das zentrale Haus
Niedersachsens, die Landeszentrale für Politische Bildung, am 1.1.2004 aus
nicht nachvollziehbaren Gründen geschlossen wurde und andere Häuser, die
jahrzehntelang fruchtbare Bildungsarbeit geleistet haben und als Foren
dienten, in ihrer Existenz bedroht sind.
Wenn ein Schüleraustausch schon mehr als 20 Jahre
erfolgt, so ist das ein Beweis für ein gegenseitiges freundschaftliches und
kollegiales Engagement. Dies zeigte sich 1984, z. B. als die „Betonfraktion“
in Warschau – in menschenrechtswidriger
Weise seit Jahren aus Ost-Berlin unter Druck gesetzt, wie man damals schon
wusste oder erahnte – die vertrauensvolle Zusammenarbeit im pädagogischen
Handeln, dem gegenseitigen Kennenlernen und Verstehen, auf
die minimale Ebene von
Freizeitveranstaltungen in den Ferien herabdrücken wollte. Diesem zu
widerstehen und das unwürdige Ende abzuwenden, haben wir gemeinsam erreicht.
Die Lösung bestand in Besuch und Gegenbesuch durchgeführten Projekten
außerhalb der Schulen, verbunden mit dem traditionellen Schulbesuch und der
Unterbringung in Familien ab 1987.
Roman Henicz,
der langjährige Direktor unserer Partnerschule wies auf den gemeinsam
errungenen Erfolg, das stabile gegenseitige kollegiale und freundschaftliche
Engagement hin, als wir im September 2003 Zwanzig Jahre Schüleraustausch in
unserer Partnerschule in Poznań feierten. [L.N.]
Lothar Nettelmann hat im
ersten Teil von der pädagogischen Neugier als Antrieb gesprochen. Dazu
gesellen sich natürlich die historische Neugier, die kulturelle Neugier,
auch die kulinarische Neugier und vor allem die Neugier auf die
Menschen in Polen. So würde ich
meine persönliche Motivation umschreiben, die mich nun schon elf Jahre an
dem Schüleraustausch teilnehmen lässt.
(Gast)freundliche,
interessante und vielseitig interessierte Menschen habe ich kennengelernt,
humorvolle, selten schwierige, oft religiös verankerte. Dabei sind
dauerhafte Freundschaften entstanden.
Was die historische Neugier
betrifft, kann gerade Posen die wechselvolle und spannungsreiche Geschichte
zwischen Polen
und Deutschen vor allem im 19. und 20. Jahrhundert verdeutlichen. Die
Steine des Posener Schlosses z.B. atmen diese Geschichte. Dem dunkelsten
Kapitel sind wir 2005 beim Besuch der
Gedenkstätte Fort VII begegnet, einer alten Wehranlage, die im
sich auflösenden Morgennebel einen geradezu idyllischen Anblick darbot, wo
aber – zu einem Lager umfunktioniert – im
Oktober 1939 zum erstenmal psychisch Kranke von den Nazis mit Kohlenmonoxid
vergast wurden und einen langsamen, qualvollen Tod gestorben sind.
Von
einem
Erlebnis ganz
anderer Art und damit die mögliche Spannbreite der Erfahrungen
dokumentierend erzählt die Tagebuchnotiz
der Schülerin K. Sanner aus dem Jahre 1997, als wir einen Ausflug in
die Hohe Tatra machen durften: Schließlich besteigen wir erneut eine
Bergbahn, die uns diesmal den ganz langen Weg bis zum 1990 m hohen Kasprowy
Wierch-Gipfel hinaufruckelt, wo uns ein treffliches Gelände für eine
Gratwanderung erwartet. ... Die einen genießen einfach hier wie auch sonst
überall Gespräche und Albereien in der Gruppe; die anderen lassen sich von
den Flügeln der Intuition in andere Sphären tragen, bezaubert von der Weite,
den Formen der Hänge und der Illusion von Freiheit, welche die Luft der Höhe
erschafft.
Neben
Schulbesuch, Stadtrundgang, Tanztheater oder Konzert und zahlreichen
Freizeitaktivitäten gehört ein Tagesausflug zum festen Programmbestandteil
und hat uns außer in die Hohe Tatra in den letzten Jahren auch nach Gnesen,
Thorn und Breslau geführt. Umgekehrt gibt es auch hier in Hannover ähnliche,
bewährte Programmpunkte: Besuch des Historischen Museums (Stadtgeschichte),
Stadtrundgang, Besuch der Gedenkstätte Ahlem, Oper oder Theater o.Ä. und
ebenfalls ein Tagesausflug (Hamburg, Bremen, Lüneburg, im Jahr 2000
natürlich die EXPO In dem Brief eines polnischen Gastschülers hieß es: „Wir
haben uns sehr gefreut, dass wir in der Woche für alles Zeit gefunden haben,
z.B. um über Themen zu diskutieren, die wohl allen jungen Menschen, egal aus
welchem Land sie kommen, wichtig sind. Durch diese Gespräche konnten wir uns
besser kennen und verstehen lernen und dabei viele Sachen aufklären, die uns
auf den ersten Blick unterscheiden. Der Ausflug nach Hamburg hat uns auch
unheimlich Spaß gemacht. Oder die Besichtigung des VW-Werks in Stöcken. Das
war eine interessante Erfahrung.“ Und ein anderer Schüler schrieb: Aber
am stärksten bleibt mir die Gastfreundlichkeit der Familien in Erinnerung.
Sie haben gut für uns gesorgt und uns das Leben der deutschen Jugend von
einer neuen Seite gezeigt. (Zitate aus: Zeitung der Bismarckschule Nr. 5
1999, S. 19f.)
Diese
Aussagen zeigen, dass das Gelingen des Austausches auch von der Qualität des
Programms abhängt, aber vor allem von den Schülern selbst, der Harmonie in
der Gruppe und zwischen den Gruppen, dem Sich-Wohlfühlen in der Gastfamilie,
der funktionierenden Verständigung, wozu auch die Qualität der
Sprachkenntnisse gehört, ob also die polnischen Schüler bereits über
ausreichende Deutsch- oder beide Seiten über genügend Englischkenntnisse
verfügen. Deshalb war es in den letzten Jahren oft hilfreich, dass aus Polen
stammende Bismarckschüler am Austausch teilgenommen haben, wenngleich diese
Begegnungen nicht zu den ursprünglichen Intentionen des Austauschs (Kennenlernen
des Fremden und Fernen) gehören. Auch das Alter der Teilnehmer hat Einfluss
auf den. Verlauf der Besuchswoche. Im Jahr 2005 z.B. stammten fast alle
Schüler der deutschen Gruppe aus dem 10. Jahrgang, was dem Zusammenhalt sehr
dienlich war. 1999 dagegen zerfiel die Gruppe in zwei Teile, da sie zu je
fünfzig Prozent aus Zehnt- und Zwölftklässlern bestand, und ging in der
freien Zeit verschiedene Wege. Seit 1995 bin ich zweimal mit Michael Kronig
(der mich damals überredet hat mitzumachen), zweimal mit Hansjörg Rümelin,
einmal mit Wilfried Haase und einmal im Jubiläumsjahr 2003 mit
Lothar Nettelmann und Johannes Brockmann
nach
Posen gefahren und habe mit ihnen zusammen das Programm der Gegenbesuche
organisiert. In den Jahren zuvor haben sich verschiedene Kolleginnen und
Kollegen im Austausch engagiert: Michael Bockhorst, Till Büthe,
Günter Fuchs, Inga Goy, Rose Jehnen und Marianne
Strutz. Auf polnischer Seite sind die Lehrkräfte für Deutsch, Frau
Ulanicka (seit 1995) und vor allem Herr Krolikowski, (seit 1997)
unsere derzeitigen verlässlichen Ansprechpartner, ohne deren Engagement das
Fortbestehen des Austausches schwer vorstellbar ist.
Es heißt oft, der Austausch sei Routine geworden. Das
ist zum Teil sicher richtig. Die Fahrten mit der Bahn sind problemlos, die
Grenzkontrollen auch. Bewährte Programmpunkte werden fortgeführt und sind
deshalb leichter zu organisieren. Noch 1995 lief die Kommunikation bei der
Planung und Organisation fast ausschließlich über die Briefpost. Bis zu 14
Tage verstrichen, bis z.B. eine Anfrage beantwortet war. Als damals eine
Schülerin krankheitsbedingt nicht mitkommen konnte, erfuhr die gastgebende
Familie dies erst auf dem Posener Bahnhof. Die Enttäuschung war entsprechend
groß. Heute benutzen wir Telefon, Fax, E-Mail und SMS, so dass beide Seiten
beinahe zeitgleich auf dem neuesten Stand sind. Soweit Routine und
Vereinfachung.
Aber immer wieder bzw. immer noch ist es anstrengend,
auf unserer Seite genügend Schüler(innen) zu finden, die mitfahren wollen
bzw. bereit sind, die Gäste aus Posen zu beherbergen. 15 aus dem 9. bis 12.
Jahrgang ist die angestrebte Zahl. Es waren in den letzten Jahren zwischen
11 und 14. Noch weniger gelingt es, dass sich identische Gruppen einmal in
Posen und einmal in Hannover treffen. Auf polnischer Seite spielen für die
Familien auch die Kosten eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Posen ist eben nicht Paris, tönt es manchmal.
Natürlich nicht. Aber auch nicht Peine, wie jemand einmal treffend
konterte. Es sind noch zu viele falsche Bilder im Kopf der deutschen Schüler
– von Polen, seinen Einwohnern, von Posen. Oft sind sie dann vor Ort
überrascht, was diese Stadt alles zu bieten hat und was für gastfreundlichen
Menschen sie begegnen. Und manch eine(r) fährt auch ein zweites Mal.
Es bleibt also bei aller hilfreichen Routine sehr
spannend: Für die Schüler und Lehrer, die zum erstenmal fahren, sowieso. Und
für die Lehrer, die schon länger dabei sind, auch: Bekommen beide Seiten
eine ausreichend große Gruppe zusammen? Harmonieren die beiden Gruppen
untereinander und miteinander? Ist das Programm anspruchsvoll und
interessant genug und lässt es trotzdem genug Platz für die
Freizeitinteressen der Schüler? Reichen die Finanzmittel? Seit dem Jahr 2000
sind die Kosten des Besuchsprogramms größtenteils vom Deutsch-Polnischen
Jugendwerk getragen worden. Dazu kamen Zuschüsse des VEF, der Stadt
Hannover, und vieles haben die Teilnehmer (Eltern, Lehrer, Schüler) selbst
bezahlt Was wäre ohne das Geld des DPJW überhaupt möglich? Und die
unausweichliche Frage: Was habe ich persönlich von der Vorbereitung der
Fahrt bzw. der Fahrt selbst und von der Organisation des Gegenbesuchs außer
zusätzlicher Arbeit? Aber diese Frage habe ich schon am Anfang beantwortet.
[U. W.]
Literatur
*
Kronig, Michael / Nettelmann, Lothar / Voigt, Gerhard
und Wehking, 1998: Ulrich:
Reform – vom Gedanken zur Praxis. Für Ulrich Bauermeister.
Schriftenreihe des UNESCO-Clubs für die UNESCO-Schule am Maschsee,
Bismarckschule Hannover, e.V., Heft 10. Hannover 1998. –
Nettelmann, Lothar / Helms, Eva,1984: Schüleraustausch Poznań -
Hannover in: Arnoldshainer Texte Bd. 23. Frankfurt 1984. –
Nettelmann, Lothar / Voigt, Gerhard (Hrsg.), 1992:
Internationale Herausforderungen. Die Bismarckschule Hannover stellt
ihre UNESCO-Arbeit vor. Vorwort: Prof. Rolf Wernstedt. Hannover 1992. –
Nettelmann, Lothar / Voigt, Gerhard (Hrsg.), 1993:
Junge Deutsche und Polen begegnen sich. Schüleraustausch und
Studienfahrten. Vorwort: Herbert Schmalstieg. 2. überarbeitete
Auflage Hannover 1993. –
Nettelmann, Lothar, 2001:
Handlungsorientierung im Schüleraustausch mit Polen. In: Lothar
Nettelmann (Hrsg.): »Europäische Umbrüche in deutsch-polnischer
Perspektive. Reflexionen zur Entwicklungsdynamik in Mitteleuropa«.
Hannover 2001. Schriftenreihe des UNESCO-Club für die UNESCO-Schule am
Maschsee, Bismarckschule Hannover, Sonderheft 1/2001, S. 69-83. –
Nettelmann, Lothar (Hrsg.), 2001:
»Europäische Umbrüche in deutsch-polnischer Perspektive. Reflexionen zur
Entwicklungsdynamik in Mitteleuropa«. Hannover 2001. Schriftenreihe
des UNESCO-Club für die UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule
Hannover, Sonderheft 1/2001, S. 69-83.
Voigt, Gerhard / Nettelmann, Lothar, 1990: Die Arbeit einer
UNESCO-Schule: z.B.
Schulpartnerschaften mit Polen und der Türkei, Oldenburger
Vor-Drucke, Oldenburg 1990. –
Voigt, Gerhard, 1992: Schülerreisen nach Polen. Praxis
Geographie, Jahrgang 22, Heft 4, April 1992: 44-46. –
Voigt, Gerhard, 1993: Schülerreisen und interkulturelle
Erziehung. Konzeptionen und Erfahrungen aus der Arbeit einer
UNESCO-Schule, Praxis Geographie, Jahrgang 23, Heft 7-8, Juli 1993:
30-32. –
Voigt, Gerhard, 1997:
Polen und Deutsche – Eine schwierige Nachbarschaft? Wandel und
Wahrnehmung. In: Schneider, Kurt (Red.), 1997: Polen und Deutsche –
Eine schwierige Nachbarschaft? Texte zur Politischen Bildung Heft 25.
Rosa-Luxemburg-Verein e.V. Leipzig: 5-25. –
Voigt, Gerhard, 2001:
»Grenzen« und »Blöcke«: Nationalstereotypen und symbolisches
Alltagsverhalten in Europa. Mit Schülern im Ausland: Blockdenken,
Transformationsprozesse und Zivilgesellschaft im unmittelbaren Erleben:
Beispiele aus der DDR, aus Polen und aus Ungarn. politik unterricht
aktuell, Mitteilungen aus dem Verband der Politiklehrer e.V., Hannover.
1-2/00. Hannover: 15-43. –
Voigt, Gerhard, 2001: Studienfahrten und Schüleraustausch. Tips
und Erfahrungen. Geographie Heute, 22. Jahrgang, Heft 188, März 2001:
42-43. –
Inhalt
Jutta Halstenberg:
Facharbeit Erdkunde - Themen? „alle Welt“
Dörte Kolbe: Noch ein Jubiläum
– 50 Jahre UNESCO – Arbeit an der Bismarckschule. Von der Modellschule zur
unesco-projekt-schule
Bernd Zwick: Die MUN (Model
United Nations)-AG
Jutta Halstenberg: BSP — The
Baltic Sea Project
Gerhard Voigt: Wer ist der UNESCO-Club für die
UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule Hannover?
Die Schriftenreihe
Mitgliedschaft
Aktuelle Arbeit des UNESCO-Clubs für
die UNESCO-Schule am Maschsee
Folgende
Projekte sind im Rahmen der InfoSCHUL 11-2 – Arbeit durchgeführt worden:
Zur Geschichte und Gegenwart des UNESCO-Clubs
Lothar Nettelmann und Ulrich
Wehking: Schüleraustausch mit Polen
Literatur |
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